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Unser Projekt hat überregionales Interesse geweckt

Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wird im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen Innovativ“ ein Verbundprojekt der evangelischen Hochschule Freiburg/i.Br. gefördert. Die Freiburger beschäftigen sich mit zivilgesellschaftlicher Entwicklung und das insbesondere im ländlichen Raum.

Es wurde ein Projekt initiiert, dass sich „KoDa eG – Kommunale Daseinsvorsorge durch Bürgergenossenschaften – Modellentwicklung und Gründung von Bürgergenossenschaften zur Daseinsvorsorge“ nennt.

In das Projekt sind neben der Hochschule praxiserfahrene Kooperationspartner und vier ausgewählte Pilotkommunen integriert. Drei befinden sich im näheren Umkreis von Freiburg. Unsere Gemeinde Posterstein/Stolzenberg gehört ebenfalls zu den Auserwählten, weil unser Projekt „Gemeinsam nicht einsam – neues Leben auf dem Land“ das Interesse der Projektverantwortlichen fand.

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Im Rahmen des Modellprojektes wird untersucht, ob und wenn ja wie Bürgergenossen-schaften Leistungen der Daseinsvorsorge zukunftsfähig tragen können. Die Freiburger Hochschule erarbeitet das Gerüst dazu für jede einzelne Pilotgemeinde spezifisch und die Gemeinden füllen es mit ihren örtlichen Programmen. Dazu gibt es Aufgabenstellungen, deren Umsetzung von den Kooperationspartnern beratend begleitet wird. So hat jede Kommune einen Betreuer vom Kooperationspartner SPES (http://www.spes.de; http://www.spes.co.at/).

Der erste Besuch in unserer Gemeinde fand am 3. und 4. April 2018 statt. Wir haben den beiden Gästen aus Linz und Freiburg unsere Gemeinde gezeigt und vorgestellt. Am Abend gab es eine Gesprächsrunde mit ihnen, dem Vorstand unseres Vereins und Vertretern der anderen Vereine unserer Gemeinde. Der Stand unseres Projektes, die Vorstellung des Modellprojektes und erste Schritte zu dessen Umsetzung standen auf der Tagesordnung.

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Mit Interesse verfolgten alle Beteiligten die Erläuterungen zum Modellprojekt. In der anschließenden Diskussion kamen auch die Schwierigkeiten zur Sprache, mit denen bei der Umsetzung zu kämpfen sein wird. Viel Zuspruch bekamen wir durch unsere Gäste. Sie betonten, dass unsere kleine Gemeinde seit dem Beginn des Riesenprojektes „Herrenhaus“ schon Großes geleistet hat. Darauf können wir sehr stolz sein. Wir haben Potentiale und Möglichkeiten, auf die wir uns besinnen müssen und auf die wir uns stützen können.

Es gelte nun, über den Verein hinaus, die aktiven Kräfte der Gemeinde noch mehr zu begeistern, Ideen und Fähigkeiten zu bündeln und weitere Mitstreiter zu gewinnen.

Das Treffen mit Vertretern aller Vereine war ein wichtiger Schritt dahin, dem bald weitere folgen werden. Der nächste Besuch steht schon auf dem Plan.

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