Impressionen vom „Tag des offenen Denkmals“ am 10.September 2017 im Herrenhaus Posterstein

Ganz vorne weg – es war ein Tag, der alle Erwartungen der Organisatoren übertroffen hat!

Doch der Reihe nach…

Pünktlich um 8:30 Uhr standen die ersten Kuchenlieferanten mit ihrem leckeren Backwerk vor der Tür. Im Bereich der zukünftigen „Daseinsvorsorge“ im Erdgeschoss des Hauses wurden Bierzeltgarnituren zu einem kleinen „Café“ arrangiert, der Tresen war für den Verkauf von Kaffee, Kuchen, Würstchen und Getränken vorbereitet. Dann die Fragen: Wann kommt wohl der erste Gast? Wie viele werden überhaupt den Weg nach Posterstein zum Herrenhaus nehmen?

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Alte Fotos aus dem Archiv

Um 10 Uhr war die erste Frage beantwortet. Es standen bereits mehrere Personen vor der Tür. Dort konnten sie schon erste Informationen über Historisches und Aktuelles in Wort und Bild erfahren. Das Museum Burg Posterstein hatte im Archiv gekramt und an entsprechenden Stellen im Haus Fotos aus der Vergangenheit des Herrenhauses platziert. Dort, wo die späteren Wohnungen entstehen, waren die Grundrisse der Wohnungen angebracht. Auf diese Weise war es für Besucher, die selbständig das Haus erforschen wollten, einfacher, sich zurechtzufinden und dabei die passenden Informationen mitzunehmen.

Kompetente Führungen

Die meisten Besucher nutzten jedoch die kompetenten Führungen durch unsere Vereinsmitglieder. Es gab viel Interessantes zur Vergangenheit und insbesondere die Zukunft des Hauses zu erfahren. Die Pläne zur späteren Nutzung – Wohnungen für verschiedene Generationen, Daseinsvorsorge, Café, Regio-Küche, Ferienwohnungen – fanden reges Interesse und es gab viele Anregungen, Hinweise und Vorschläge. Ganz besonders neugierig waren die Besucher, die sich bereits für eine Wohnung beworben haben. Es gab auch neue Interessenten.

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Rundgang durchs Herrenhaus

So eine Exkursion durch das Haus vom Keller bis zum Dachgeschoss war dann auch anstrengend. Viele nahmen das Angebot zu einer Stärkung im Café dankbar an. Da an diesem Tag auch das Wetter mitspielte, wurde die Verschnaufpause vor das Haus verlegt.

Eine solche Pause gab es für die Vereinsmitglieder nicht. Der Besucherstrom riss nicht ab. Die letzten Gäste verließen erst kurz vor halb sechs Uhr abends das Haus. Eine letzte Kraftanstrengung galt dem Wiederherstellen der Baustelle. Als alle Bierzeltgarnituren, Geschirr und Reste von Kuchen und Co. aus dem Haus waren, gab es ein erstes Resümee des Tages.

Über 300 Interessierte

Durch den andauernden Besucherstrom war es schwer, die genaue Zahl der Besucher zu erfassen. Wir schätzen, dass es 300 + x waren. Wir konnten an dem Tag zwei neue Mitglieder werben. Insbesondere durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen hatten wir gute Einnahmen. Auch das Spendenschwein wurde gefüttert.

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Unser Dank gilt allen Helfern

Der Erfolg dieses Tages wäre ohne den Einsatz unserer Vereinsmitglieder nicht möglich gewesen. Deshalb soll das auch noch einmal an dieser Stelle hervorgehoben werden.

Als erstes sollen die fleißigen Kuchenbäcker genannt werden. Ihre leckeren Kuchen und Torten fanden großen Anklang und persönliche Dankesworte. Hier das Zitat eines zufriedenen Besuchers: „Wenn euer Projekt so gelingt wie die Kuchen, dann wird das ganz toll“. Danke denjenigen, die versucht haben, eine Baustelle besenrein zu bekommen. Ein Dank den kräftigen Männern, die die Möbel gerückt und an die finstersten Orte Licht gelegt haben. Danke an die Organisatoren, die das Text- und Bildmaterial zusammengestellt und ausgedruckt haben. Dank den Kuchenschneiderinnen, ganz besonders einem Noch-Nicht-Ganz-Mitglied, das auf Zuruf kam und mit größter Umsicht und Ruhe die Kuchenteller zusammengestellt hat. Gedankt sei dem Service-Personal für den Verkauf und insbesondere der unermüdlichen „Kaffee-Kocherin“. Vielen Dank an alle, die sich treppauf, treppab den Besuchern gewidmet haben und länger geblieben sind, als sie eigentlich planten.

Es war ein erfolgreicher Tag, der uns gezeigt hat, dass wir auf dem richtigen Weg sind und gemeinsam etwas schaffen können, auch wenn das Ganze ein großer Brocken ist.

Dr. Silvia Marsch

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